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Die Geschichte des Schlosses

Das Schloss wurde an der östlichen Ecke des Stadtgebietes angelegt, um die ungeschützte Seite des Umlaufberges besonders verteidigen zu können. Die heutige Form erhielt das Schloss nach einem Brand 1694, bei dem nach einem Blitzschlag das ganze Gebäude abgebrannt war.

Der romanisch-gotische Gebäudekern wurde im Renaissancestil ausgebaut. Das Schloss hatte auch einen Turm, der 1710 abgetragen wurde.



Im Hof befindet sich ein stimmungsvoller Auslaufbrunnen mit Lambergschem Wappen, ein Wappenstein mit der Jahreszahl 1548 (Wappen der Grafen Mrakesch) und eine Sonnenuhr. Das gemalte Wappen am Südtrakt des Schlosses ist das der Grafen Hoyos.


Die Schlosskapelle wurde 1681 in den damals noch tiefen Burggraben gebaut und zeigt gotische Baumerkmale. Im Inneren, rechts vom Hochaltar, ein bemerkenswertes Bild des Hl. Donatus. Das Altarbild zeigt die Krönung Mariens.

Ab 1960 wurde das Schloss als Frühstückspension ausgebaut. Die letzte Außenrenovierung fand 1972 bis 1980 statt. Dabei wurde auch der Hof gepflastert und das Wappen über dem Tor (Wappen der Grafen Kurz) angebracht.


Seit 1978 beherbergt das Schloss die Bildungsstätte der NÖ Landarbeiterkammer. Es wird auch weiterhin ganzjährig als Frühstückspension geführt.


 
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